Liebe Kulinariker!

Ein echtes kulinarisches Highlight ist im Frühling für Viele die „Frankfurter Grüne Soße“. Ob sie nun wirklich von Mutter Goethe erfunden wurde, darf durchaus angezweifelt werden. Denn die Ursprünge der „Grünen Soße“  gehen vermutlich auf Zeiten zurück, als Menschen noch in der freien Natur Wildkräuter sammelten, um sie unter anderem für Speisen zu verwenden. Und auch in anderen Ländern und Regionen kennt man kalte Soßen, die aus grünen Kräutern hergestellt werden. So kennen die Franzosen die „Sauce verte“, auf Menorca gibt es Sauce Mahon und auf den Kanaren Mojo verde.

 Was die „Frankfurter Grüne Soße“ besonders macht, ist die Verwendung von sieben bestimmten, frischen Kräutern (Borretsch,    Kerbel, Kresse, Petersilie, Pimpernelle, Sauerampfer und Schnitt-lauch) aus dem Raum Frankfurt in einem bestimmten Mischungsverhältnis. Die Gartenbaubetriebe aus dem Frankfurter Raum haben sogar einen Verein zum Schutz der „Frankfurter Grünen Soße“ gegründet und sich die Bezeichnung für die Kräutermischung von der Europäischen Union schützen lassen.

Rezepte variieren allerdings schon in einigen Punkten. Unstrittig dazu gehören – neben den Kräutern – die fein gehackt oder im Mixer zerkleinert werden, gekochte Eier. Diese werden entweder halbiert und mit Soße überzogen oder in Würfelchen geschnitten in die Soße eingerührt. – Diese wiederum kann aus Schmand, saurer Sahne, Dickmilch, Joghurt und Majonaise oder einer Kombination dieser Zutaten bestehen. Oft gibt man noch etwas Senf und Zitronensaft hinzu und schmeckt mit Salz und Pfeffer ab. Jetzt fehlen nur noch die Pellkartoffeln und man hat ein Gericht, das wunderbar in das Frühjahr passt.

Ein weiterer Frühlingsbote ist jetzt ebenfalls auf dem Markt zu finden: Der Bärlauch!

Seine leuchtend grünen Blätter verzaubern nicht nur den Wälder, sondern auch so manches leckere Gericht. Wen der Duft nach Knoblauch nicht stört, ist mit einem Bärlauchsüppchen mit gebratener Garnele rundum glücklich.

Auch auf Reisen suchen wir nach einem gepflegten Restaurant (und der „Klosterwald“ ist zu weit entfernt!) Da hilft unsere Serie:

„Unterwegs“

In diesem Monat gibt es den Gastro-Tipp aus dem historischen Münsterland.

Telgte  – 12 km östlich von Münster gelegen – werden die Meisten wohl nur aus der Erzählung von Günter Grass kennen, in der ein Autorentreffen im Jahre 1647 in dieser  – heute ca. 20.000 Seelen zählenden Stadt – beschrieben wird.

Unsere Gastgeber sind in diesem Monat Sabine und Thomas Buschhoff. Sie führen den „TELGTER HOF“, in dem bereits seit 1897 gepflegte Gastlichkeit zu Hause ist. Verwöhnen lassen können sich die Gäste mit westfälischen Klassikern ebenso wie mit kreativen Zubereitungen aus aller Welt. Und wer will, kann eines der zwölf modernen Zimmer buchen.

Es ist zu empfehlen, vor dem Besuch einen Tisch zu reservieren. Alle Einzelheiten, wie z.B. die Öffnungszeiten, entnehmen Sie bitte der Webseite www.telgter-hof.de

Einen wonnevollen Mai wünscht Ihnen

Ihr Jürgen Dörmer

Lich, 1. Mai 2019

 

 

Möchten Sie rechtzeitig über unsere Events und Aktionen informiert werden?
Dann abonnieren Sie doch einfach unsere VIP-Post!
Das geht auf dieser Seite – bitte unter dem Hirschgeweih den Button anklicken – oder Sie senden
mir Ihre E-Mail-Adresse auf landhaus-klosterwald@email. de
Ihr Hans-Jürgen Dörmer vom KLOSTERWALD-MARKETING

© 2018 by Landhaus Klosterwald